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MMS/CDH, DMSO und MKB bei Zyste + Homöopathie
12.07.2018 17:03

Es gibt Fälle, in denen manches Tier sehr panisch ist, wenn es eine Verletzung hat. Es versucht, dauernd daran herumzuknabbern und leckt sich eine große Wunde auf. Ich hatte diesbezügliche einen Fall mit einer Zyste beim Hund.

Nach der Erstversorgung mit Rescure Remedy Bachblüten und der Wundversorgung mit CDH3000 + DMSO auf der Wunde, sorgte ich für den Schutz der Wunde, damit z.B. der Hund sich nicht weiter daran vergeht. Neben den Halskrausen, die man parat haben sollte, gibt es auch kleine genähte "Anti-Angst-Westen" die gegen Angst sein sollen. Sie sind ähnlich, wie eine Art "Schlafanzug". In diesem Fall besorgte ich solch einen und deckte die Funde mit einem Verband unter dem Anzug ab. Erstaunlicher Weise war der Hund tatsächlich ruhiger und leckte nicht ständig an der Stelle herum. Das hätte ich vorher nicht geglaubt. Der betreffende Hund war so unruhig, dass ich auch eine Beruhigungstechnik anwenden musste, die ich hier kurz erkläre. Dazu greift man mit der rechten Hand fest um die Schwanzwurzel. Mit der linken Hand streichelt man am Bauch. Man kann dann mit der rechten Hand den Schwanz an der Schwanzwurzel leicht und schließlich immer etwas stärker vom Körper hinwegziehen und schließlich wieder langsam im Zug zurückgehen. Auch ein leichtes Kreisen beruhigte hier. Die Angst kam jedoch ständig wieder und die Zyste, die aufgegangen war ließ immer wieder Eiter heraus. Sie schloss sich zunächst nicht. Schließlich fertigte ich eine Mischung, die ich in das offene Loch in der Haut mit dem Doser hineindrückte. Sie bestand aus 4 ml CDH3000 + 0,5 ml DMSO + 0,5 ml MKB und 2 ml Wasser. Ich dachte, dass das MKB, wegen des Magnesiumsalzgehaltes brennen könnte, doch der Hund hatte damit gar kein Problem. Ich drückte die ganze Flüssigkeit hinein und verteilte sie durch Bestreichen der Oberfläche mit den Fingern. Eine Mischung aus desinfiziertem Eiter kam heraus. Somit hatte ich die Wunde gespült und desinfiziert. Die Anwendung wiederholte ich an dem Tag 3 mal. Am nächsten Tag versiegte der Eiterfluss endlich und die Wunde begann zu verheilen. Die innerliche Dosis gab ich 5 mal täglich weiter. Es waren die selben Mengen, die ich für die tiefe Ausspülung der Wunde oben angegeben habe. Der Hund hat ein Körpergewicht von ca. 20 kg. Die Angst jedoch kam ab und an wieder und veranlasste den Hund dann, wieder an die Wunde zu gehen. Eine Tierheilpraktikerin ermittelte für das Beschwerdebild die Homöopathie Hypericum. Es trifft auf den Fall zu, bei dem man die verwundete Stelle, bei der Ausübung von Druck, zwar problemlos anfassen und belasten kann, der Hund jedoch bei einer leichten oder schnellen Berührung der Wunde panisch reagiert. Normaler Weise würde ein Hund ja nicht auf der Seite liegen, in der eine Entzündung (Zyste) steckt. In diesem Falle war es aber so. Die Homöopathie sollte aber immer von einem erfahrenen Menschen dazu herausgesucht werden, denn auch die Dosierung und Potenz muss abgestimmt sein. Das Hypericum half fast auf der Stelle und der Hund konnte ohne Probleme seine Wunde heilen lassen. Ich musste jedoch meine Mischung noch gut 2 Wochen weiter geben, da ein zu frühes Absetzen dazu geführt hatte, dass die Problematik wieder auftauchte. Auch jetzt bekommt der Hund ab und an morgens noch mal eine Mischung von 3 ml CDH, 0,5 ml DMSO, 0,5 ml MKB und 1 ml Wasser in das Maul.

Liebe Grüße
Sebastian

 

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