Entsäuerung                                                            

Aus der Naturheilkunde stammt die Grundlage für alle Therapien.

Die drei tragenden Säulen der Gesundheit:

Entsäuern - entgiften - Darm sanieren

Hierzu gehört in jedem Fall die Ermittlung des Säure-Basen-Haushaltes.

Sauer macht nämlich den Körper leider nicht lustig.
Für einen Organismus ist die Übersäuerung eine absolute Katastrophe.

Bei einer Gewebeübersäuerung werden auf Zellebene alle Organe und Organsysteme bis in den feinstofflichen (energetischen) Bereich hinein gestört. Die Ursachen einer verminderten Säureausscheidung sind z. B.:

- Bewegungsmangel
- Flüssigkeitsdefizit
- zu seltenes Schwitzen.


Was produziert Säure in unserem Körper?
Seelische Faktoren: Streß, Kummer, Sorgen, Angst, Wut.

Fleisch, Wurst, Innereien, Geflügel, Wild, Fisch und Meeresfrüchte,
Weißmehlprodukte, Zucker, Säfte, Süßigkeiten, Kuchen, Marmeladen,
gezuckerte Limonaden, Kaffee, Schwarztee und Alkohol.

 

Was uns noch krank macht ist:
- optisch perfektes, Obst und Gemüse ohne Nähr- und Botenstoffe
- denaturierte Kost (maschinell verändert)
- Getreide von Nähr- und vitalstoffarmen Böden
- industrialisiertes „Fertigfutter“ mit künstlichen Begleitstoffen, ohne Leben

Oft versucht sich der Körper gegen eine Übersäuerung (Azidose) selbst zu
wehren. Er entzieht dabei den Knochen oft Calcium, um den Säureüberschuss zu puffern. Dies führt dann oft zur Osteoporose.


Schmerz und Azidose
Je saurer das Körpermilieu ist, umso stärker wird Schmerz empfunden. Auch hier ist Schmerz wieder ein Hinweis auf eine dringend nötige Veränderung. Übrigens: im zunehmenden Alter übersäuert der Körper meist. Diese Übersäuerung führt dann mit zum Tode. Tote Menschen sind immer übersäuert.

Der pH Wert
Die Säuren bzw. Basen werden über den sogenannten pH-Wert im Körper gemessen. Genauer gesagt wird dabei die Konzentration der Basen (OH(-)-Ionen) gemessen.
Ein pH-Wert von 7 ist neutral, d.h. es befinden sich genau gleich viele Säuren wie Basen im Gewebe, nämlich 10-7 mol/l OH(-)-Ionen und 10-7 mol/l H(+)-Ionen.
Ein pH-Wert von 8 bedeutet somit eine 10-fach geringere Konzentration von Säure-Ionen (10-8 mol/l).
Ein pH-Wert von 6 also eine 10-fach höhere Konzentration von H(+)-Ionen (10-6 mol/l), also mehr Säure.

Wichtig ist dieses Verständnis und Wissen bei der pH-Wertmessung des Urins. Denn der gibt zu bestimmten Zeiten den Säurewert im Körper bekannt. Messe ich in meinem Urin z.B. einen pH-Wert von 5,5 und normal wäre z.B. ein Wert von 7,5, dann bedeutet dies, dass mein Urin 100-fach zu sauer ist.


Seelische Aspekte und Bachblüten
Bei einer Übersäuerung frage ich mich, was mich „sauer“ macht. Die seelische Situation kann enorm zu einer körperlichen Übersäuerung beitragen und diese auch neutralisieren. Über das Gefühl, welches ich empfinde, komme ich am Besten an die Ursache und kann diese auflösen. Dies ist aber im Unterbewußtsein verankert, wie die Ursache, die meist als Urereignis in der Kindheit liegt.

Hierbei können Bachblüten unterstützen. Man kann dazu über die entsprechenden Zustände in einem Buch nachlesen und danach die benötigten Blüten bestimmen oder die Essenzen durch intuitives Herausziehen aus einer Bachblütensammlung finden und anschließend nachlesen. .

Mit ganzheitlicher Harmonisierung / Metamedizin kommt man auch hinter seine eigenen Geheimnisse, welche uns aus unserem Unterbewußtsein heraus täglich steuern. Man findet sie in so genannten Glaubenssätzen wieder.
Mein Tipp: www.ganzheitliche-harmonisierung.de


Wohnraum und Umgebungstest
In der Baubiologie hat man festgestellt, dass Teppiche, künstliche Textilien, elektrische Geräte, Handys und Sendemasten einen starken Einfluss auf die Gesundheit haben können. Und dies gerade, wenn das Immunsystem ohnehin schon überlastet ist. Es gab schon Meldungen, wonach allein die Veränderungen im Wohn- und Arbeitsumfeld eine Veränderung des Säurewertes im Urin bewirkten. Das ist beachtlich.

Reines Wasser zum Spülen - Wasser trinken SEHR WICHTIG!
Das größte Aufräum- und Säuberungs- Arrangement nützt nichts, wenn der Körper die Gifte/Toxine/Abfallstoffe nicht aus dem Körper ausleiten kann. Dazu gehört auch die Säure. Es bedarf eines reinen Wassers. Günstig und auf Dauer einfach ist die Anschaffung einer Umkehrosmoseanlage. Sie filtert das Wasser rein. Mit einer Engergetisierungskartusche von Wasser Revital bekommt man schließlich schmackhaftes Wasser, wovon man gern auch mehr trinken mag. Mit einer pH + Kartusche kann man das Osmosewasser entweder im pH Wert neutraliseren oder sogar basisch machen, was die Entsäuerung unterstützen kann. Ansonsten gibt es im Reformhaus oder Bioladen gutes, lebendiges, aber auch meist teures Wasser. Optimal wäre artesisches Quellwasser.

Die Trinkmenge ist wichtig: Ich setze mindestens 0,3 ml reines Wasser pro kg Körpergewicht täglich an. Alle anderen Flüssigkeiten werden dabei ausdrücklich nicht mitgezählt, denn sie enthalten ja Stoffe, die auch wieder entgiftet werden müssen.

Ein Beispiel: Wiege ich 70 kg müsste ich danach mindestens 2,1 Liter Wasser täglich trinken. Dann kann alles gut raus. Wenn man jedoch schwer krank ist, sind 3 Liter ncoh besser. Zum Großteil trinke ich das Wasser LANSGAM zwischen den Mahlzeiten. Schnelles Trinken führt nämlich auch zu einer schnellen Ausfuhr, was nicht sinnvoll ist. Am Besten 15 bis 30 Minunten vor dem Essen und in etwa 2 Stunden nach dem Essen. Zum Essen sollte man nur sehr kleine Mengen Wasser zu sich nehmen, da es die Magensäure verdünnt und somit die Verdauung hemmt. Fäulnis und Gärung im Darm könnten die Folge davon sein.


Praktische Maßnahmen
Da bei Krankheiten meist eine Übersäuerung vorliegt, die dann auch zu Schmerzen führt, nehme ich eine Entsäuerung mit Natriumhydrogencarbonat (Natron) vor. Es neutralisiert Säuren. Auch richtige, bewußte Atmung entsäuert. Beim Ausatmen entweicht Kohlensäure über die Atemluft. Kohlensäure ist also ein Stoffwechselabfallprodukt, welches abgeatment werden muss. Geschieht dies nicht, lagert der Körper die Säure ein oder puffert diese durch den Entzug von anderen neutralisierenden Mineralien (z.B. aus den Knochen!)

Der IRRGLAUBE

Viele glauben nun, dass man das Pulver einfach in Wasser auflöst, es trinkt und dann eine nachhaltige Entsäuerung stattfindet. Von dem Natron kommt aber im Dünndarm (Duodennum - dem Verteilerzentrum im Körper) kaum etwas an. Hier findet dann aber die Entsäuerung der Magensäure statt, was negative Auswirkungen auf die Verdauung hat. Da wir diese Magensäure zur  Verdauung benötigen, ist dies alsi kontraproduktiv und würde nur zu Verdauungsproblemen führen. Das merken dann auch viele Anwender, die dies nicht beachtet haben. Der Kot kommt fast unverdaut wieder heraus. Man kann die Nahrung noch erkennen. Diesen Fehler machen viele, da es kaum Produkte gibt, die wirklich magensaftresistent sind, bzw. richtig eingenommen werden.

Das Problem ist also, das Natron in den Dünndarm zu bekommen, von wo aus es sich dann schließlich im Körper verteilt wird und wirkt. Es entsäuert die Zellen nach und nach. Auch eine Reinigung des Darms mit diesen Kapseln ist möglich. Das merkt man meist schon nach der Einnahme der ersten am nächsten Stuhlgang.

Und wenn es "magensaftresistente Leerkapseln" gibt, ist die Auflösungszeit meist nicht angegeben. Richtige magensaftresisetente Leerkapseln sind jedoch schwer bis gar nicht zu bekommen. Zudem gibt es häufig nur Kapseln aus Gelatine, also meist von Schweinen. Da viele Menschen mittlerweile den Verzehr von Schweineprodukten oder Tierprodukten ablehnen, habe auch ich nach einer anderern Möglichkeit gesucht. Nun gibt es endlich magensaftresistente Leerkapseln aus HPMC, also aus Pflanzenfasern, die vegan sind.

Von meinem Lieferanten beziehe ich sowohl das Natron Pulver fein, sowie auch die wirklich magensaftresistenten Leerkapseln der Größe 0 zum selbst befüllen. Am einfachsten und sichersten ist also die Verwendung von wirklich magensaftresistenten Leerkapseln.

Diese können übrigens auch zur Einnahme von MMS2 (Calciumhypochlorit) genommen werden.

Auch bei MMS2 ist es wichtig, das man die gefüllten Kapseln mit insgesamt 3 Gläsern Wasser zu sich nimmt. Ein Glas vorweg, und zwei Gläser hinterher.

Dabei sollte das Glas mindestens 130 ml Wasser als Inhalt haben. Die meisten Gläser haben 250 ml Volumen. Wenn man mehr trinkt, ist dies natürlich nicht hinderlich, sondern eher förderlich. Daher spreche ich hier von insgesamt 3 Gläsern. Bei Entsäuerungsmaßnahmen muss man ohnehin wesentlich mehr reines Wasser trinken. Das darf man nicht vergessen. Ansonsten kann es unangenehm werden.

Die besondere Einnahme-Methode

1.) 1 Glas Wasser vorweg trinken

2.) Leerkapseln in den Mund nehmen und gleich mit

3.) 1 Glas Wasser umspülen und herunter schlucken.

4. ) Wichtig: Mit 1 Glas Wasser nach spülen.

Was hat dies nun für einen Sinn? Das viele Wasser sorgt beim ersten Glas für eine bessere Gleitfähigkeit in der Speiseröhre und die zwei anderen Gläser dafür, dass die im Magen ankommende Menge als Flüssigkeit erkannt und schnell in den Dünndarm weiter transportiert wird. Das heißt, dass wir hier ein schnelleres Eintreten in den Dünndarm erreichen.

Wie kann ich die Tiefenwirkung der Öffnung der Kapseln beeinflussen?

1. Durch die Menge an Wasser, welches ich vorweg und hinterher trinke. Um so mehr Wasser, desto tiefer kommt sie in den Dünndarm.

2. Durch die Geschwindigkeit mit der ich die Kapseln hinunter bringe.

Stelle es dir einfach so vor: Durch viel Wasser, welches ich hier schnell mit der Einnahme trinke, komme ich umgehend mit der Kapsel zum Magenpförtner, der die Kapseln dann annährend unverdaut in den Dünndarm kommen läßt. Somit passiert die Kapsel dann die so genannte "Magenstraße" und ist schneller am Ziel. Der Magen erkennt also die Kapseln nicht als Nahrung und läßt sie daher, vereinfacht gesagt, schneller in den Dünndarm, wo diese ja hin soll.

3. Durch die Einnahmezeitpunkt. Nach dem Essen würde die Leerkapseln auf die Nahrung fallen und langnsam mit der Verdauung wandern. Dabei könnte sie sich früher auflösen. Vor dem Essen hat sie die freie Bahn und kann damit schneller und tiefer in den Darm gelangen. Auch 2-3 Stunden nach dem Essen käme sie nach erfolgter Verdauung tiefer.

 

Wenn ich keine magensaftresistenten Kapseln habe, muss ich also genauer darauf achten, wie die die vegetarischen Leerkapseln einnehme damit sie dort hingelangen wo ich des wünsche. Die Reichweite ist aber hier begrenzt.

Woran erkenne ich, ob ich es richtig gemacht habe und sich die Kapseln erst im Dünndarm öffnen?

Wenn man sich nach der Einnahme viel bewegt was nicht förderlich ist, da die Leerkapseln dann ja schneller aufgehen. Dann kann es zum Aufstoßen der „Natronluft“ kommen. In diesem Falle geht also die Gas-Luft, die beim Freiwerden des Natrons entsteht über die Atmung heraus (Aufstoßen). Dies wäre ein Zeichen, dass die Kapseln sich im Magen, also zu früh, aufgelöst haben. Es sei denn, dass du die Kapsel äußerlich mit Natronpulver bestäubt hast. Dann kann es auch daran liegen, aber nicht in so großem Ausmaß.

Bleibt dieses Aufstoßen aus und die Luft entweicht unten herum, ist dies ein Zeichen, dass sich die Kapseln im Dünndarm aufgelöst haben. Also dort, wo sie hin sollen.

 

Die Überwachung

Bevor ich entsäuere, messe ich den Urin pH-Wert, am besten morgens, nüchtern gegen 10 Uhr. Zu dieser Zeit soll er in etwa dem Säurewert des Gewebes entsprechen. Liegt er weit unter 7,44 (z.B.: 5) oder bleibt nach 10 Uhr unter 6,4, sehe ich hier schon ein Problem. Dann entsäuere ich. Dabei messe ich mehrmals täglich mit einem pH-Meter (Pen), welches mit einer Nachkommastelle genau anzeigt. Am einfachsten erscheint mir eine Messung 3 mal täglich. Die Werte notiere ich mir mit Uhrzeit, um einen Überblick zu haben, wo ich stehen. Um einen Vergleich über mehrere Tage ableiten zu können, sollte die Uhrzeit der Messung ungefähr gleich sein, da es im Körper eine Säure- und eine Basenflut gibt. Das heißt, dass der Wert natürlicher Weise zu gewissen Tageszeiten schwankt.
 

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: (es ist nicht bindend!)
Gegen 8 Uhr liegt der pH Wert zwischen 5 und 5,5 und steigt dann an.
Gegen 10 Uhr liegt zwischen 6,5 und 7, sinkt dann wieder bis 12 Uhr und steigt zwischen 14 und 15 Uhr auf bis zu 7,6. Dann fällt er wieder bis 18 Uhr auf 5,7 und gegen 20 Uhr schließlich auf 5,5 um dann in der Nacht wieder zu steigen. Er ist also dynamisch.


Bleibt der pH-Wert, auch über den Tag verteilt, bei 5 oder weniger, gehe ich von einer Gewebeübersäuerung aus. Diese ist dann schon ein Grundproblem an welchem so mancher ein bisschen länger arbeiten muss.

Meine Dosierung:
Während meiner Entsäuerung nehme ich 3 mal täglich bis zu 4 selbst gefüllte Leerkapseln. Diese sollten möglichst magensaftresistent sein.

Zu welchen Uhrzeiten nimmt man sie am Besten?
Im Körper gibt es "Säureflut" und eine "Basenflut"im Urin. Das heißt dass der ph Wert schwankt.  Die Säureflut ist zu ungefähr folgenden Zeiten:  07:00, 13:00 und 19:00 Uhr.

Die Basenflut ungefähr 10:00 Uhr und 16:00 Uhr. Daraus ergeben sich auch mögliche Einnahmezeiten für die Kapseln um dem Körper anzuzeigen, dass genügend Base durch meine Einnahme vorhanden ist. Dann kann er sich darauf "einstellen".

Abstand sollte man jedoch, wie gesagt, vor und nach den Mahlzeiten lassen ( min. 30 Minuten vor der Mahlzeit und 2-3 Stunden nach der Mahlzeit).

Wie befülle ich die Leerkapseln?
Man kann die Zutaten in eine kleine Schale kippen die möglichst einen steilen Rand aufweist. Mit der rechten Hand schiebe ich das geöffnete untere große Teil der Kapsel in die Zutaten und stülpe es etwas gegen den Rand der Schüssel. Dabei füllt sich die Kapselunterseite. Wenn man dann die Kapsel an dem Rand der Schüssel hinaufgeschoben hat, drückt man mit dem Zeigefinger der linken Hand etwas von oben gegen die Kapsel, so dass das Füllgut hineingedrückt und gehalten wird. Dies ist nicht nötig, wenn man das feine, nicht kristalline Natron aus meiner Quelle bezieht. Bei diesem kann man die größere Kapselseite einfach in das Pulver drücken und es bleibt darin hängen und fällt nicht wieder heraus, wie bei der kristallinen Form, die man sonst so kaufen kann. Dies macht das "Stopfen" der Kapseln dann einfacher. Man kommt sich ein bisschen so vor, als wenn man Zigaretten dreht.

Dann richtet man die Kapsel ganz gerade, also senkrecht nach oben auf, und stülpt mit der linken Hand das Kapseloberteil auf die Kapseln. Wenn die Kapsel waagerecht nach oben zeigt, kann man diese erfahrungsgemäß sehr gut verschließen. Man drückt das Oberteil so stark an, bis man merkt, dass ein kleiner Widerstand überwunden wurde. Nun ist das Oberteil über die kleine Wulst des Unterteils gedrückt worden und somit die Kapsel verschlossen. Dabei sollte man immer trockene Finger haben. Um ggf. überschüssiges Füllgut von der äußeren Kapselhülle zu entfernen, kann man ggf. einen kleinen Pinsel verwenden und es abstauben. Das ist gerade bei Füllgütern nötig, die keinesfalls vor dem Dünndarm in den Körper gelangen sollen. Die Stäube nicht abwaschen, da die Kapseln sich bei Berührung mit Wasser aufzulösen beginnen.

Beschreibung in Bildern:

1. Utensilien bereitstellen:

 

 

 

2. Kapseln eintauchen:

3. Kapsel befüllen

4. Kapsel verschließen. Zunächst die Kapeloberseite auf die Unterseite stecken. Dabei aber die Kapsel (anders auf dem Bild gezeigt) aufrecht, oder leicht nach oben geneigt, halten.

5. Nun mit dem linken Zeigefinger die aufgesteckten Teile ineinander drücken (zudrücken), wie im Text oben beschrieben. Bei magensaftresistenen Kapseln vorsichtig und langsam drücken, da diese schwergängiger sind als die normalen vegetarischen Leerkapseln.

6. Bravo! Die erste Leerkapsel ist nun befüllt.

Eine andere Variante ist die mit einem Strohhalm. Hier steche ich mit dem Strohhalm in das Natron (geht auch bei Bentonit) und führe den Strohhalm in die Kapsel ein. Durch ein bisschen klopfen gegen den Strohhalm fällt das Pulver dann in die Kapsel. Fertig.

 

Eine weitere Methode berichtete mir einer meiner Leser.

Die STROHHALM-Methode:

Danach nimmt man einen handelsüblichen Strohhalm, steckt diesen in das Natron/oder Bentonit. Dabei wird Pulver aufgenommen. Nun steckt man diesen in die größere Seite der Kapsel, die man befüllen möchte und klopft ein bisschen gegen den Strohhalm.

Das Pulver löst sich und fällt in die Kapsel. Nun verschließen und fertig. Tolle Idee!

Ggf. kann man diese nun noch mit einem Pinsel von Stäuben befreien.

 

Die Einnahme beginne ich zunächst mit 3 x 1, am nächsten Tag 3 x 2, usw.

Bei magensaftresistenten Leerkapseln beginne ich auch nur mit einer Kapseln. Diese sind effektiver.

Wenn Durchfall auftritt, was durchaus wichtig und sinnvoll sein kann, ggf. die Menge der Kapseln senken. Ich benutze meist 4 Kapseln pro Einnahme bei den nicht magensaftresistenten Kapseln. Bei den magensaftresistenten komme ich gut mit der Hälfte aus, da diese gezielter eingesetzt werden können.

Überwachung der Massnahme
Der pH Wert im Urin sollte bei meiner Entsäuerung den Wert von 8-8,5 nicht überschreiten.

Nach einer Woche prüfe ich ohne Entsäuerungsmaßnahmen.
Danach entscheide ich, ob und in welcher Dosierung es weiter geht. 
Bis das Körpergewebe entsäuert ist, kann es zum Teil erhebliche Zeit dauern. Das Gewebe läßt nur nach und nach die gespeicherte Säure frei. Manch einer braucht da sogar Monate. Aber auch hier kann man nichts pauschalisieren. Natürlich kommt es ja dabei auch darauf an, wieviel Säure man auch wieder aufnimmt, oder bei Ärger "produziert".

 

Äußerlich bietet sich folgendes an:
* Ein Vollbad in Natriumhydrogencarbonat (Natron) oder Soda zieht die Säure über die Haut heraus. Dabei verwende ich 3 EL Natron auf eine Badewanne. Der pH-Wert des Wassers sollte dann bei 8 liegen. Dies kann ich wieder mit einem ph-Meter feststellen.

* Ansteigende Fußbäder mit Natron 1 EL, 1 bis 3 mal wöchentlich. Ich empfehle Fußbäder nach Fritz Schiele, da sie Temperatur ansteigend sind.

* Wickel um schmerzende Stellen herum: 1 EL Natron auf 1 Liter Wasser. Die gemischte Flüssigkeit dann auf trockenes, sauberes Handtuch (mit möglichst wenig Waschmittelresten) geben und schließlich den schmerzenden Bereich damit umwickeln. Nun außen ein zweites, trockenes Handtuch herum wickeln und ein wenig fixieren und Ruhe halten. Daher bietet sich die Verwendung eines solchen Wickels auch über die Nacht an. Am nächsten Morgen sieht die Welt dann schon ganz anders aus!

Als ich vor langer Zeit einmal Grippesymptome hatte und merkte, dass es heftig losgehen würde, benutzte ich diese Maßnahmen zur Entsäuerung und ich war erstaunt, dass es keine Gliederschmerzen gab. Trotzdem wusste ich, dass Ruhe angesagt war und die nahm ich mir und meinem Körper dann auch.

Alles andere wäre fatal. Gönne deinem Körper Ruhe, wenn er sie verlangt und hetze nicht immer weiter, bis es zu spät ist.

Übrigens: MMS Spray hilft bei Schmerzen auch sehr gut. Ebenso die Verwendung von DMSO äußerlich.

Alles Liebe
Sebastian